(3.1.2026) Die Militarisierung der Gesellschaft am Beispiel des Gesundheitswesesn ist Thema unserer nächsten Veranstaltung am 9.Februar 2026 um 19:30 Uhr in der Usagasse 26, Friedberg (Roter Laden) - mit Dr. med. Bernhard Winter vom Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte vdää als Referent. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft stellte fest, dass Milliardenbeträge nötig wären, um Krankenhäuser kriegstüchtig zu machen. Nicht die Versorgung der Bevölkerung steht dabei im Vordergrund, sondern militärischen Kriterien – Nähe zu Häfen, Flughäfen und militärischen Knotenpunkten. Das alles soll die Illusion aufrechterhalten, dass – gute Vorbereitung vorausgesetzt –, auch im Krieg die medizinische Versorgung gewährleistet werden kann.
Unser Gast - Dr. Bernhard Winter – fragt:
Was bedeutet es für uns Beschäftigte im Gesundheitswesen, wenn dieses „kriegstüchtig“ gemacht und den Erfordernissen des Militärs unterworfen werden soll? Welche Auswirkungen hat dies auf die medizinische Versorgung der Bevölkerung und die Planungen des zivilen Gesundheitswesens bereits heute bzw. im Kriegsfall? Was ist schon umgesetzt? Was ist geplant? Was sind die Folgen? Wie verhalten wir uns dazu? Wo formiert sich Widerstand?
Diese Fragen möchten wir gemeinsam diskutieren.
Die Folien des Vortrags von Dr. med. Bernhard Winter finden Sie hier im PDF Format
Der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte VdÄÄ hat eine Broschüre zum Thema herausgebracht, die hier zu finden ist: : https://www.vdaeae.de/publikationen/broschuere-militarisierung-im-gesundheitswesen/ - Weiteres Material: 1 einen Erfahrungsbericht Berliner Krankenhausbeschäftigter von einer Informationsveranstaltung mit dem Titel "Zivile Verteidigung der Berliner Krankenhäuser". Es ging stattdessen darum, sie auf Krieg vorzubereiten. Sie sind unter Protest gegangen. 2 und 3 ein Factsheet und ein Infoblatt der IPPNW - Internationale Ärzt:innen zur Verhinderung des Atomkrieges - Ärzt:innen in sozialer Verantwortung. Sie sagen: "Wir werden euch im Kriegsfall nicht helfen können."


